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Aus der Praxis

beachmanager

Im Gegensatz zu „klassischen“ produktionsorientierten Unternehmensplanspielen geht es bei der beachmanager-Spielidee um ein Dienstleistungsunternehmen. Der beachmanager simuliert ein Wassersport-/Freizeit-Center, das am Ufer eines großen Badesees entstehen soll. Die Schüler schlüpfen dabei in Teamarbeit in die Rolle des „Beachmanagers – also Unternehmer und Geschäftsführer – um ihr Center auf- bzw. auszubauen und über mehrere Spielperioden wirtschaftlich erfolgreich durch die Vermietung von Wassersportgeräten zu betreiben.

Mit dem Spielszenario „Wassersport-/Freizeit-Center“ wird ein Themenfeld aufgespannt, das die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unmittelbar und auch emotional anspricht. Es kombiniert die von Jugendlichen favorisierten Erlebnisbereiche „Urlaub“, „Freizeit“ und „Sport“ miteinander und ermöglicht kreative Spielelemente aus der Erfahrungswelt der Jugendlichen.

Drei Spielstufen

Art und Umfang von Handlungsalternativen und Ereignissen richten sich an Erweiterte Realschulen und Gesamtschulen. Dabei gibt es für die 8.-10. Klassen der Sekundarstufe I unterschiedliche Schwierigkeitsstufen: BASIC für die Jahrgangsstufe 8, ADVANCED für die Jahrgangsstufe 9 und EXPERT für die Jahrgangsstufe 10. Diese Stufen variieren je nach Abhängigkeit vom Lehrplan und dem „erlaubten“ Schwierigkeitsgrad bei der Vermittlung von Wissen und Zusammenhängen.

Praxisbezogene Andockstelle

In jeder Spielstufe bietet beachmanager eine so genannte „praxisbezogene Andockstelle“. Dabei werden Resultate einer Gruppenarbeit in das Wirtschaftsplanspiel übernommen: beispielsweise die gemeinsame Gestaltung eines Werbeplakates, das die Bekanntheit des Teams erhöhen soll. Diese Arbeitsergebnisse werden von einer Jury mit einer Note bewertet. Dieser Note entsprechend wird im weiteren Spielverlauf bei einem Werbeplakat etwa ein erhöhter Bekanntheitsgrad des jeweiligen Centers angenommen, was wiederum eine erhöhte Besucherzahl und entsprechend mehr Umsatz für das Center zur Folge hat. Diese praxisbezogenen Aufgabenstellungen wie etwa das Gestalten eines Werbeplakates oder das Anfertigen einer Stellenbeschreibung eines Ausbildungsplatzes bilden einen wesentlichen Bestandteil des Planspiels. Sie fördern zudem einen fächerübergreifenden Unterrichtseinsatz.

Lebendig, praxisnah und mit Spaß

Ziel des Wirtschaftsplanspiels beachmanager ist es, wirtschaftliche Prozesse und Zusammenhänge einfach, lebendig, praxisnah und mit Spaß zu vermitteln. Die Teilnehmer sollen spielerisch die Situation eines Unternehmers kennen lernen. Durch einen konkreten Bezug zur Erfahrungswelt der Schüler dient der Einsatz des Planspiels einer praxisnahen und lehrplanmäßigen Vorbereitung auf Berufswahl und Berufsleben.

Coaches verfügbar

Das empfohlene Zeitbudget für die Durchführung liegt bei etwa 12 Schulstunden. Je nach Bedarf ist eine Erweiterung - beispielsweise im Rahmen einer Projektwoche - auf 20 Schulstunden möglich. ALWIS e. V. unterstützt Schulen, indem für die Durchführung ein bis zwei Coaches zur Verfügung gestellt werden, die die wirtschaftlichen Zusammenhänge und das Spiel erläutern.

Anknüpfpunkte zu Lehrplänen

Das Wirtschaftsplanspiel kann als integraler Bestandteil des Unterrichts eingesetzt werden. Anknüpfpunkte in den Lehrplänen für allgemeinbildende und berufsbildende Schulen im Saarland finden Interessenten auf der Homepage von ALWIS e. V. im Download-Center.

beachmanager wird angeboten vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. und gesponsert von McDonald's.

Weitere Informationen: www.beachmanager.de

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