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19.07.2016

Von der Idee zur Innovation: Berliner Schülerlabore zeigten ihre Forschungsergebnisse im BMWi in Berlin

Von Lebensmittelsicherheit bis zu neuen 3D-Druck-Techniken: Ein Jahr lang forschten und bearbeiteten bundesweit 380 Schülerinnen und Schüler in 74 Projektteams aus dem MINT-Bereich echte Aufträge aus Wirtschaft und Wissenschaft. Begleitet haben sie Schülerlabore und Lehrkräfte ihrer Schulen.

Gestern präsentierten die Berliner Schülerlabore ihre Forschungsergebnisse im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Beteiligt waren das Schülerforschungszentrum Berlin, die Lise-Meitner-Schule und das Schülerlabor NatLab, die Freie Universität mit 32 Teams sowie sieben verschiedene allgemeinbildende und berufliche Schulen. Auftraggeber waren der WWF, das Institut für Veterinär-Epidemiologie und Biometrie der Freien Universität Berlin, das Gläserne Labor, die BBB Management GmbH, der Campus Berlin-Buch, das Leibniz-Institut für Kristallzüchtung, das Institut für Verfahrenstechnik der Technischen Universität Berlin sowie der Zingel Solution 3D-Printshop.

„Lab2Venture zeigt eindrucksvoll den Ideenreichtum, die Eigeninitiative und das Engagement, mit dem die Schülerinnen und Schüler an die Projekte herangehen. Dieses Modellvorhaben macht deutlich, wie sich Unternehmergeist-Projekte erfolgreich in die Schule einbinden lassen“, sagte Iris Gleicke, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie und Beauftragte der Bundesregierung für Mittelstand, Tourismus und die neuen Bundesländer.

„Meine Motivation, hier bei einem Auftragsprojekt mitzumachen, waren die Selbstinitiative, die man hier ergreifen kann, das selbständige und das wissenschaftliche Arbeiten“, so der Berliner Abiturient Julian des Schülerlabor-Teams NatLab.

„Wirtschaftskompetenzen, selbständiges Denken und Handeln und Eigenverantwortung sind heute unabdingbare Fähigkeiten für Ausbildung und Beruf. Mit Lab2Venture können wir nicht nur die Jugendlichen, sondern auch Pädagogen und Lehrkräfte in diesen Bereichen fördern“, sagte Stefan Apel, Programmleiter bei der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung.

Weitere Informationen: www.lab2venture.de