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21.03.2019

Schülerteam aus Hamburg und Quickborn erreichte beim „Jugend gründet“-Pitch-Event in Berlin Platz 2

Acht spannende Geschäftsideen präsentierten acht Schülerteams aus verschiedenen Bundesländern heute der „Jugend gründet“-Jury in den Räumen der Berliner factory im Görlitzer Park.

Otis Mohr, Victor Neumann, Söncke Evers von der Brecht-Schule Hamburg und Johanna Langhans vom Elsensee-Gymnasium Qickborn wurden beim „Jugend gründet“-Pitch-Event in Berlin für die Präsentation ihrer Geschäftsidee mit Platz 2 ausgezeichnet. Die Produktidee des Schülerteams aus Hamburg/Quickborn besteht aus einem Mix aus Soft- und Hardware-Lösung, welche die Vergabe mündlicher Noten im Schulunterricht fair, transparent und faktenbasiert gestaltet. Sie wollen die Vergabe der mündlichen Noten im Unterricht nachvollziehbar gestalten, damit niemand benachteiligt oder bevorzugt wird. Mit dieser Vision vor Augen haben drei Schüler der Brecht-Schule Hamburg und eine Schülerin vom Elsensee-Gymnasium Quickborn im Rahmen des Wettbewerbs „Jugend gründet“ als Team EducationUp! gemeinsam einen Businessplan erarbeitet. Mit ihrer Produktidee „RaiseUp!“ waren sie so erfolgreich, dass sie als einziges Team aus Hamburg und Schleswig-Holstein zu dem Pitch-Event nach Berlin eingeladen worden waren.

Die Jury bezeichnete die drei Schüler aus Hamburg und die Schülerin aus Quickborn als „äußerst kompetentes Team, das ein Problem super gut analysiert hat, eine starke Präsentation durch sehr souveränes Auftreten präsentierte und obendrein das Datenschutzproblem gut gelöst hat“. Vor Ort wurde das Team überrascht vom Besuch der Abgeordneten Dr. Ernst Rossmann, MdB, der es sich trotz einer überraschend anberaumten namentlichen Abstimmung im Bundestag nicht nehmen ließ, die Schüler mit einem Kurzbesuch im Rahmen der Siegerehrung zu würdigen.

„Wirtschaft muss man in Zusammenhängen denken, und das genau ist es, was Jugend gründet vermittelt“, erklärte „Jugend gründet“-Projektleiterin Franziska Metzbaur in ihrer Laudatio. Sie dankte dem Bundesministerium für Bildung und Forschung für die Weitsicht, „Jugend gründet“ bereits im 16. Wettbewerbsjahr zu fördern und damit zu einem Zeitpunkt begonnen zu haben, die Themen Gründung und Innovation in die Schulen zu bringen, als die meisten mit dem Begriff Start-up noch gar nichts anfangen konnten. Komplexe Problemlösungskompetenz, kritisches Hinterfragen des Status quo und Kreativität, diese drei seien Schlüsselqualifikationen für ein erfolgreiches und glückliches Leben. „Mit der Erarbeitung eigener Geschäftsideen, der Übersetzung der Ideen in konkrete Handlungspläne und den Pitches haben die Teams gezeigt, dass sie diese Qualifikationen alle quasi schon gemeistert haben“, konstatierte Franziska Metzbaur.

Weitere Informationen: Jugend gründet