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Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg mit seiner Landeskampagne Start-up BW

  • Kontakt

    Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg mit seiner Landeskampagne Start-up BW

    Telefon:  0711/123-2765 Fax:  0711/123-2556

    Straße/Hausnummer
    Schlossplatz  4
    70173 Stuttgart

    Frau Petra Weininger (Projektleiterin Schule und Selbstständigkeit)

    Telefon:  0711/123-2765 Fax:  0711/123-2556 E-Mail: 

    www.startupbw.de/themen/young-talents
  • Beschreibung

    Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg (WM BW) mit seiner Landeskampagne Start-up BW kooperiert in seinem Maßnahmenschwerpunkt „Schule und Selbstständigkeit“ mit dem baden-württembergischen Ministerium für Kultus, Jugend und Sport. Ziel dieses Maßnahmenschwerpunktes ist die Förderung des Unternehmergeistes bei Jugendlichen und Lehrkräften sowie die frühzeitige Sensibilisierung der Jugendlichen für eine mögliche berufliche Selbständigkeit. Das WM BW in seinem Bereich Start-up BW Young Talents initiiert und unterstützt Modellvorhaben und regionale Projekte von Partnerinstitutionen. Die Koordinierung der Projekte sowie die Betreuung der Jugendlichen und Lehrkräfte erfolgt durch die jeweiligen, vom WM BW geförderten regionalen Projektträger als zentrale Ansprechpartner und Organisatoren. In den Projekten (s. www.startupbw.de/themen/young-talents) sollen Jugendliche frühzeitig mit wirtschaftlichen Zusammenhängen in Kontakt kommen und durch „learning by doing“ unternehmerisches Handeln hautnah erfahren. Realisiert wird dies u.a. durch die Gründung und Arbeit einer Schülerfirma in Schulen. Die Jugendlichen haben die Möglichkeit z.B. im Projekt „SchulBankKredit“, Gespräche zum eigenen Businessplan mit einer Bank zu führen Des Weiteren kann rechtliche Beratung bei der Gründung einer Schülerfirma in Anspruch genommen werden.

  • Projektart (Mehrfachauswahl)

  • Bundesländer

    • Baden-Württemberg
  • Projektdauer

    • in der Regel Projekte innerhalb eines Schuljahres (abhängig vom jeweiligen Schüler-Projekt). Schülerfirmen können auch über mehrere Schuljahre oder als Dauereinrichtung in den Schulalltag integriert sein. Nicht auf bestimmte Teilnahmezeit für die Schüler begrenzt (bis zum Schulabschluss möglich). Bei Verlassen des Teams, Aufnahme und Einarbeitung von neuen Schülern in die Schülerfirmen. Seit 1994 werden Projekte im Maßnahmenschwerpunkt „Schule und Selbstständigkeit“ initiiert und gefördert.
  • Schulformen

    • Haupt- und Realschule,
    • Realschule,
    • Förderschule,
    • Gesamtschule oder vergleichbar,
    • Gymnasium oder Oberschule,
    • Berufsbildende Schule
  • Klassenstufen (Mehrfachauswahl)

    • in der Regel ab Klasse 7
  • Gruppengröße

    • abhängig vom jeweiligen Schülerfirmen-Projekt, i.d.R. Gruppengröße der Schülerfirmen zwischen 5 und 30 Jugendlichen.
  • Mitglied im Initiativkreis

    • Gründungsmitglied seit 2007
  • Integration

    • Regulärer Unterricht (bspw. im Fach „Wirtschaft, Berufs- und Studienorientierung“), Wahlpflichtbereich, außerunterrichtliche AG.
  • Lernziele /-inhalte

    • Vorbereitung auf Anforderungen des Erwerbslebens durch handlungsorientierte nachhaltige Schulprojekte. Förderung von unternehmerischem Denken und Handeln, Sensibilisierung für unternehmerische Selbstständigkeit als Option für die eigene Berufswahl. Auf- und Ausbau von Wirtschafts-, Unternehmens- und Gründungswissen. Stärkung der eigenen Einschätzungsfähigkeit (markt-)wirtschaftlichen Geschehens und betriebswirtschaftlicher Vorgänge. Stärkung wichtiger Querschnittskompetenzen wie Teamfähigkeit, Konfliktlösung, Durchhalte- und Durchsetzungsvermögen, Eigenverantwortung, selbstständiges Arbeiten, Planung, Zeitmanagement. Unterstützung der persönlichen Entwicklung und des Selbstbewusstseins.
  • Wirtschaftsvorwissen

    • Lehrer: Allgemeines Wirtschaftsvorwissen und -interesse ausreichend. Notwendiges Fachwissen wird in Fortbildungsveranstaltungen sowie durch Unterstützung der regionalen Anlaufstellen (s. Rubrik Unterstützende Maßnahmen) vermittelt.
    • Schüler: Keine besonderen Wirtschaftsvorkenntnisse erforderlich. Projektvorbereitung der Schüler durch Vermittlung von Basis-Wirtschaftswissen vorteilhaft. Zusätzliche Informationen durch regionale Anlaufstellen (s. Rubrik Unterstützende Maßnahmen).
  • Aufgaben Lehrer ■ Lehrer Qualifizierung

    • Betreuende Lehrer primär in Funktion als Lernbegleiter, Berater und Coaches für die Jugendlichen. Möglichkeit zu Vorbereitungs- und Fortbildungsveranstaltungen für Lehrer durch regionale Projektträger (u.a. zu Wirtschaftsthemen, rechtlichen Fragen, etc.).
  • Unterstützende Maßnahmen ■ Materialien

  • Events ■ Veranstaltungen

  • Wirtschaftspartner /-paten

    • Zusammenarbeit der Schülerfirmen mit Partnerunternehmen möglich. Unternehmen mit Unterstützungs-, Beratungs- sowie Sponsoringfunktion (Bezug von Waren, Zusammenarbeit in bestimmten Bereichen).
  • Benotung ■ Anerkennung Besonderer Leistung

    • Möglichkeiten der benoteten Anerkennung der Projektarbeit, z.B. als „Besondere Lernleistung“.
  • Teilnahmezertifikate

    • Schüler-Teilnahmezertifikate (u.a. nützlich bei Bewerbungen für Ausbildung) erteilt durch jeweilige regionale Projektträger.
  • Lehrer-Netzwerke ■ Ehemaligen-Netzwerke

    • Möglichkeiten zum Austausch und zur Vernetzung für Schüler und Lehrkräfte bei jährlichen Messeveranstaltungen. Durch Nachhaltigkeit/Längerfristigkeit der Schülerfirmen informelle Netzwerke zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch.
  • Projektdokumentation ■ Evaluation ■ Praxisberichte

    • Bisher Evaluationen nur zu diversen Schüler-Projekten. Im Rahmen der Projekte Erfassung und Auswertung des regelmäßigen Feedbacks der Teilnehmer und Betreuer.
  • Neuerungen ■ Planungen

    • Auf- und Ausbau der Vernetzung von Projektträgern und Initiativen.
  • Weitere Angebote

    • Wettbewerbe: Zur Simulation von wirtschaftlichen Zusammenhängen für Schüler unterstützt und fördert das WM BW mit seiner Landeskampagne Start-up BW Wettbewerbe externer Organisationen und Partner und stellt diese unter www.startupbw.de vor. Lehrerqualifizierungen/Lehrerfortbildungen: Unterstützung und Förderung von Lehrerfortbildungen durch WM BW (Vorträge).
  • Besonderheiten

    • Weit verzweigtes Netzwerk des WM BW mit seiner Landeskampagne Start-up BW mit mehr als 1.400 Kooperationspartnern (Kammern, Verbände, Wirtschaftsförderungsinstitutionen, Hochschulen, Behörden, Schulen, Initiativen und Projektträgern, Unternehmen). 2006 gesamtes Fördermodell von damals ifex mit dem European Enterprise Award der Europäischen Kommission ausgezeichnet (Auszeichnung für innovative und erfolgreiche Maßnahmen, die Entrepreneurship fördern). Finanzielle Projektförderungen durch Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg. Kooperation mit Ministerium für Kultus, Jugend und Sport (u.a. vorteilhaft bei der Verankerung von Schülerprojekten im Unterricht).