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Ideen machen Schule - Das Gründungsspiel

  • Kontakt

    Ideen machen Schule, c/o Hans Lindner Stiftung

    Ansprechpartnerin: Brigitte Urlberger

    Telefon:  08723 / 202898 Fax:  08723 / 2012898 E-Mail: 

    www.hans-lindner-stiftung.de
  • Beschreibung

    Bei „Ideen machen Schule“ entwickeln Schüler auf Basis einer selbst erdachten Unternehmensidee ein möglichst realitätsnahes, schriftliches Gründungskonzept (10 bis 15 Seiten, Konzeptinhalte, u.a. eine Geschäftsidee, Unternehmer/-team, Markt und Wettbewerb, Marketing und Vertrieb, Geschäftssystem und Organisation, Finanzplanung, Chancen und Risiken). Die Schüler nehmen im Laufe der Konzeptentwicklung und Planung eigenständig Kontakt mit gründungs- und wirtschaftsbezogenen Experten (z.B. Wirtschaftskammern, Banken, Verbände, Behörden, Rechtsanwälte, Steuerberater etc.) auf, dokumentieren detailliert ihr Vorgehen („Laufzettel“) und entwickeln so Schritt für Schritt im Team ihr Gründungskonzept, das sie für den Wettbewerb einreichen. Veranstalter, Ansprechpartner, Organisator und Unterstützer für Lehrer und Schüler ist die Hans Lindner Stiftung unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus. Seit Bestehen haben bereits rund 3.000 Schülerteams teilgenommen.

  • Projektart (Mehrfachauswahl)

  • Bundesländer

    • Bayern
  • Projektdauer

    • 4 Monate. Ende Oktober bis Februar. Ca. 16 Wochen Laufzeit zur Konzepterstellung. Im Anschluss Regionalentscheid mit Prämierung von je 5 Siegerteams pro Spielregion und Finalentscheid mit Prämierung von jeweils 10 Gesamtsiegerteams pro Junior- und Seniorstaffel. Jährlicher Turnus mit Anmeldung im Oktober. Seit 2000 (seit 1994 in der Stadt Regensburg).
  • Schulformen

    • Berufsbildende Schule,
    • Förderschule,
    • Gymnasium oder Oberschule,
    • Hauptschule,
    • Realschule
  • Klassenstufen (Mehrfachauswahl)

    • ab der 8. Klasse (Unterteilung in Junior- und Seniorstaffel)
      Juniorstaffel: Schüler der 8. und 9. Klasse.
      Seniorstaffel: Schüler ab der 10. Klasse.
  • Gruppengröße

    • 1 bis 6 Schüler (größere Gruppengrößen nicht möglich)
  • Mitglied im Initiativkreis

    • Gründungsmitglied seit 2007
  • Integration

    • Regulärer Unterricht (z. B. im Fach „Wirtschaft“), Wahlpflichtbereich, Seminarfach (Pilotprojekt seit 2009/2010 als P-Seminar), außerunterrichtliche AG. Teilnahme außerunterrichtlich auch ohne Unterstützung/Betreuung einer Lehrkraft möglich.
  • Lernziele /-inhalte

    • Auf- und Ausbau von Wirtschaftswissen und wirtschaftlicher Praxiserfahrung. Insbesondere praxisbezogenes Lernen zur schrittweisen Planung einer Existenzgründung. Stärkung wichtiger Querschnittskompetenzen wie Teamfähigkeit, Eigenverantwortung, Entscheidungsfähigkeit, selbstständiges Arbeiten, Kommunikation, Organisation, Koordination, Zeitmanagement. Förderung von unternehmerischem Denken und Handeln. Praktischer Beitrag zur Berufswahlorientierung und Förderung der Ausbildungsfähigkeit.
  • Wirtschaftsvorwissen

    • Lehrer: Allgemeines Wirtschaftsvorwissen und -interesse ausreichend.
    • Schüler: Keine besonderen Wirtschaftsvorkenntnisse erforderlich. Projektvorbereitung der Schüler durch Vermittlung von Basis-Wirtschaftswissen vorteilhaft.
  • Aufgaben Lehrer ■ Lehrer Qualifizierung

    • Teilnahme der Schüler auch außerunterrichtlich ohne Unterstützung/Betreuung einer Lehrkraft möglich. Betreuende Lehrer primär in begleitender Funktion für die Schüler. Coach und Ansprechpartner für Fragen, Vermittler von Kontakten zu Projektorganisatoren, Partnerunternehmen, Behörden.
  • Unterstützende Maßnahmen ■ Materialien

    • Lehrer: Unterrichtsmaterial zur Teilnahmevorbereitung und -begleitung der Schüler (Handbuch "Ideen machen Schule". Schrittweise Erklärung des Spiels inkl. Spielunterlagen und Beispielkonzept). Unterstützung durch regionale Experten in gründungs- und wirtschaftsbezogenen Institutionen. Auftaktveranstaltung (Übergabe der Spielunterlagen, Informationen zum Wettbewerb).
    • Schüler: Vorbereitende und unterstützende Materialien (Handbuch "Ideen machen Schule. Schrittweise Erklärung des Spiels inkl. Spielunterlagen, Beispielkonzept, Finanzplanungstool zum Download, Beispielfinanzplan).
  • Events ■ Veranstaltungen

    • Auftaktveranstaltung: Im Oktober regionale Auftaktveranstaltung inkl. Übergabe der Spielunterlagen. Regionalentscheid: Regionale Abschlussveranstaltung im Juni in der jeweiligen Spielregion. Präsentation der drei "konzeptbesten" Teams der Junior- und Seniorstaffel. Preise pro Spielregion im Wert von insgesamt 1060 €. Finalentscheid: Abschlussveranstaltung des Gründungsspiels Anfang Juli mit Konzeptpräsentation der vier besten Regionalsieger pro Staffel. Prämierung von jeweils 10 Gesamtsiegerteams pro Junior- und Seniorstaffel (Geldpreise von 500 bis 50 € pro Team).
  • Wirtschaftspartner /-paten

    • Regionale Partnerunternehmen für die jeweiligen Spielregionen mit Unterstützung, Beratungs- sowie Sponsoringfunktion (Bezug von Waren, Zusammenarbeit in bestimmten Bereichen).
  • Benotung ■ Anerkennung Besonderer Leistung

    • Benotung möglich.
  • Teilnahmezertifikate

    • Schüler-Teilnahmezertifikate (u. a. nützlich bei Bewerbungen für Ausbildung)
  • Lehrer-Netzwerke ■ Ehemaligen-Netzwerke

    • keine
  • Projektdokumentation ■ Evaluation ■ Praxisberichte

    • Schülerteams und Lehrer werden postalisch nach Wettbewerbsende um Feedback gebeten.
  • Neuerungen ■ Planungen

    • Kontinuierliche Anpassungen aufgrund von Schüler- und Lehrerfeedback. Projekt Zukunfts:MACHER: Anfertigung eines Werkstücks im Rahmen des Werkunterrichts und Erstellen eines Geschäftsplan zur Vermarktung des Werkstücks. Speziell für Mittelschüler ausgerichtet.
  • Weitere Angebote

    • Projekt "Frühaufsteher" zur persönlichen und beruflichen Orientierung. Unternehmensplanspiel TOPSIM zur Unternehmensgründungssimulation. P-Seminar: Wettbewerbsdurchführung an Gymnasien als Projekt-Seminar (P-Seminar) - Eigene Abschlussveranstaltung mit Bewertung des Gründungs- sowie des Standkonzepts.
  • Besonderheiten

    • Sehr gute Vernetzung durch Netzwerk aus über 200 Partnern, Sponsoren und Jurymitgliedern. Regionale Netzwerke mit Experten aus gründungs- und wirtschaftsbezogenen Institutionen (IHKs, HWKs, Banken, Verbände, Behörden, Rechtsanwälte, Steuerberater etc.) als Berater für die Schülerteams und Ansprechpartner für die Lehrer.