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Aus der Praxis

em-Schülerfirmennetzwerk

Das em-Schülerfirmennetzwerk leitet Schülerinnen und Schüler der 8. bis 10. Klasse an, in ihrer Schule einen Pausenverkauf von Backwaren zu gründen und zu betreiben – und zwar ohne, dass zusätzlicher Aufwand für Lehrkräfte entsteht. Dabei geht es bei diesen Pausenverkäufen nicht nur darum, die wichtigsten kaufmännischen Herausforderungen und Tätigkeiten kennenzulernen und in die Tat umzusetzen. Das Konzept umfasst auch die Warenproduktion und das Hygienemanagement. Nicht zu vergessen die Buchhaltung, die em den teilnehmenden Schülerfirmen abnimmt. Bei auftauchenden Fragen oder Problemen ist das Schülerfirmennetzwerk der direkte Ansprechpartner für die Jungunternehmerinnen und -unternehmer.

Handlungskompetenzen entwickeln

Hintergrund für das em-Konzept ist die Erfahrung, dass nicht jede Schülerin und nicht jeder Schüler im Laufe der Schulzeit lernt, Eigeninitiative zu entwickeln, Verantwortung zu übernehmen und selbstständig Entscheidungen zu treffen. Das jedoch sind die wichtigsten Fähigkeiten, die Jugendliche mitbringen müssen, wenn sie auf dem heutigen Arbeitsmarkt bestehen wollen. In den em-Schülerfirmen erlernen Jugendliche genau diese „Soft Skills“, arbeiten im Team zusammen und trainieren ihre Fähigkeit, Probleme selbständig zu lösen, wie es später auch in Ausbildung und Beruf von ihnen verlangt wird.

Angebote für Schüler, Lehrer und die Schule

Ergänzend bietet das em-Schülerfirmennetzwerk für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler kostenlose Workshops zu Themen aus den Bereichen Berufsvorbereitung und Wirtschaft an, um sie bei der Suche nach Praktika und/oder einer Ausbildungsstelle zu unterstützen. Für Lehrkräfte ist ein Handlungsleitfaden geplant, der aufzeigt, in welchen Klassenstufen mit welchem Aufwand wirtschaftliche Praxisprojekte einfach in den Schulalltag integriert werden können. Außerdem bietet em Schulen Beratung an, um bereits bestehende wirtschaftliche Projekte zu optimieren oder neue zu gründen.

Zum em-Schülerfirmennetzwerk

Der Netzwerk-Initiator, Tim Breker (ehemals Teach-First-Deutschland-Fellow), hat die Idee für das em-Schülerfirmennetzwerk entwickelt. Damit das Netzwerk finanziell arbeiten kann, ist em beim Einkauf der Backwaren, die im Pausenverkauf angeboten werden sollen, auf günstige Einkaufskonditionen (unter Marktpreis) angewiesen. Durch diese Art von „Sponsoring“ durch die Partner-Bäckerei und einen kleinen Aufpreis können die notwendigen Kosten erwirtschaftet werden (Win-Win-Situation für alle Beteiligten).

Weitere Informationen: emnetzwerk.wordpress.com

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