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11.05.2022

business@school: Die ersten Landesfinals sind entschieden

In Görlitz, Hamburg und Berlin stehen die Gewinnerinnen und Gewinner fest.

Die ersten Landesentscheide im Wettbewerb business@school sind ausgetragen. Teams aus Görlitz, Hamburg und Berlin sind die ersten, die sich für das Deutschlandfinale im Juni qualifizieren konnten.

Sockenchaos ade: Schülerinnenteam aus Leipzig gewinnt Landesentscheid Görlitz um beste Geschäftsidee
Mit ihrem magnetischen Produkt soXsi haben die Leipzigerinnen Charlotte (17), Helena (16), Johanna Helene (17), Lea (17) und Zoe Paulina (16) eine nachhaltige und regional produzierte Lösung gefunden, die dafür sorgt, dass die Sockenpaare von der Wäsche bis zum Kleiderschrank zusammenbleiben. Erste Prototypen stellten sie selbst aus Stoffresten her und feilten in vielen Waschmaschinendurchgängen an Verbesserungen.

Das ganzheitliche und lokal durchdachte Konzept überzeugte die Jury des Landesentscheids Görlitz von business@school, der Bildungsinitiative der internationalen Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG). Auch auf eine mögliche Expansion ist das Schülerteam dank bereits gefundener Kooperationspartner vor Ort vorbereitet. Mit ihrer Geschäftsidee setzten sich fünf Schülerinnen der Anton-Philipp-Reclam-Schule aus Leipzig gegen Teams aus Görlitz, Leipzig und Meißen durch.

Mit ihrer Geschäftsidee JobWindow setzten sich drei Schüler und Schülerinnen des Internats Schloss Torgelow gegen Teams aus Berlin, Henstedt-Ulzburg und Potsdam durch.
"Leere Schaufenster nutzen und ausgeschriebene Arbeitsstellen in der Umgebung finden“, dachte sich Mira (17) zusammen mit ihren Mitschüler*innen Tim (17) und Hannah (16) vom Team JobWindow des Internats Schloss Torgelow. Das Team plant, die leeren Schaufenster mit Werbung mit lokalen Jobanzeigen zu befüllen. „Der Fachkräftemangel ist allgegenwärtig – dieses Problem kombiniert anzugehen, hat sich förmlich angeboten.“

Walnuss statt Mikroplastik: Schülerteam aus Hamburg-Eppendorf gewinnt Landesentscheid um beste Geschäftsidee
Ein Gesichtspeeling aus recyceltem Walnussschalengranulat – mit ihrer Geschäftsidee „Karydi“ setzten sich fünf Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Eppendorf gegen weitere Teams aus Hamburg durch. „Bei der Recherche haben wir herausgefunden, wie stark Mikroplastik die Umwelt verschmutzt. In der Kosmetik haben vor allem Peelings einen großen Anteil – da haben wir uns gedacht, warum machen wir das nicht besser?“, erzählt Leo (17). Zusammen mit Jette (17), Mila (16), Nicolas (16) und Oskar (16) hat er unter dem Motto „Skincare in a nutshell“ schließlich das natürliche und biologisch abbaubare Peeling mit Walnussschalengranulat entwickelt – je nach Hauttyp basierend auf Kokosöl oder Honig. Damit hebt sich das Peeling nicht nur von herkömmlichen Produkten mit umweltschädlichen Mikroplastikpartikeln ab, auch das Abfallprodukt Walnussschale bekommt eine zweite Chance.

Weitere Informationen:

www.businessatschool.de