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Unternehmer mit Bachelor?

Du hast das Abi in der Tasche, möchtest studieren und dich vielleicht später beruflich selbständig machen? Wie wäre es mit einer Hochschule, die nicht nur dein Wunschstudienfach anbietet, sondern auch jede Menge unternehmerisches Know-how vermittelt?

Es gibt in Deutschland eine ganze Reihe staatlicher Hochschulen, die vielfältige Angebote für gründungsinteressierte Studierende im Programm haben. Dazu gehören vor allem auch die über 70 Hochschulen, die das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in den letzten Jahren genau zu diesem Zweck gefördert hat. Alle diese Hochschulen bieten Anlaufstellen, Beratung, Veranstaltungen und Netzwerke für gründungsinteressierte Studierende an.

Angebote für gründungsinteressierte Studierende

Gründungs-Service, -Beratung: Informationen zu Gründerangeboten innerhalb und außerhalb der Hochschule, (z. B. finanzielle Förderung von Gründungsvorhaben durch EXIST-Gründerstipendien)
Ringvorlesungen: Vorlesungen für alle Fachrichtungen zum Thema Existenzgründung und Unternehmensgründung, meistens mit Vorträgen von Unternehmerinnen und Unternehmern
Businessplanseminare: entweder fächerübergreifend oder nur für bestimmte Fachrichtungen wie Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts-, Geistes- und Sozialwissenschaften oder auch für künstlerische Studiengänge
Wahl- und Wahlpflichtfächer zum Thema Entrepreneurship: Gründungs-Know-how für Bachelor- und Masterstudiengänge.
Planspiele: Wettbewerbe zwischen Teams, die Unternehmen entwickeln und gegeneinander antreten.
Businessplan-Wettbewerbe: Wettbewerbe unter gründungsinteressierten Studierenden, die Businesspläne zu Geschäftsideen entwickeln; entweder innerhalb oder außerhalb der Hochschule.
Summer-Schools: Gründungs-Know-how und Entwicklung von Geschäftsmodellen während der vorlesungsfreien Zeit
Gründungs-Botschafter oder Gründungs-Promotoren: Professoren, die Studierende für das Thema Gründung sensibilisieren und bei ihrem Gründungsvorhaben unterstützen
Mentoring: Begleitung von Gründerinnen und Gründern durch Professoren und/oder Unternehmer aus der Region
Ideen-Scouting: Suche nach Gründungsideen an der Hochschule durch Gründerservice und Promotoren, die dann auch Hilfestellung bei der Ausarbeitung bieten
Matching: Veranstaltung, um Gründungsteams aus verschiedenen Fachrichtungen zusammenzustellen
Academy, Schule: Institutionen, die der Hochschule angegliedert sind und eigene Aus- und Weiterbildungsprogramme zu Entrepreneurship anbieten. Beispiel: Social Entrepreneurship, Unternehmensnachfolge
Gründungs-Inkubatoren: Räume und technische Ausstattung für Gründungsteams sowie Beratung und Workshops
Gründungsnetzwerke: Einbindung in überregionale Netzwerke aus Gründungsberatern, Unternehmern, Alumni (ehemalige Studierende) usw.

Jede Hochschule unterscheidet sich in ihren Schwerpunkten und Angeboten. Ein Blick auf die Website von EXIST lohnt sich daher. Hier findest du eine Landkarte mit allen Hochschulen, die etwas für gründungsinteressierte Studierende anbieten. Um welche Angebote es genau geht, siehst du dann auf den Webseiten der Hochschulen: www.exist.de

„Wir möchten unseren Studierenden zeigen, dass es spannend ist, mit Innovationen umzugehen und zu überlegen, wie aus einer Idee ein Gründungsprojekt entstehen kann.“
Professor Dr. Klaus Sailer, Hochschule München. In: EXIST news 2/2011

„Wir beobachten bei den Geisteswissenschaften den Trend, sich mit Vertretern der Ingenieur- oder Naturwissenschaften zusammenzuschließen, um sich im Consultingbereich selbständig zu machen.
Professor Dr. Kurt-Dieter Koschmieder, Friedrich-Schiller-Universität Jena. In: EXIST-news 03/2010

„Hier werden Studierende von Mentoren beider Universitäten betreut, um in interdisziplinären Teams eine konkrete Problemstellung zu bearbeiten, die durch ein Unternehmen vorgegeben wird.“
Professor Dr. Matthias Maier, Bauhaus-Universität Weimar. In: EXIST-news 3/2010

„Ausgründungen der Universität Paderborn haben die Möglichkeit, sich für ein Qualitätslabel ‚Unternehmensgründung aus der Universität Paderborn‘ zu bewerben.“
Professor Dr. Bernd Seel, Universität Paderborn. In: EXIST-news 1/2011

„Wir lassen in Arbeitsgruppen erste Gründungsideen für Dienstleistungen, insbesondere auch im Bereich Social Entrepreneurship, entwickeln. Nicht selten versuchen wir dann über ein entsprechendes Matching ein Team aus Geisteswissenschaftlern, Betriebswirten und Naturwissenschaftlern zusammenzustellen, um die Idee zu realisieren.“
Dr. Susanne Hübner, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. In: EXIST-news 2/2012

„Der Unternehmensinkubator unterstützt auch die weitere berufliche Karriere der Gründerinnen und Gründer. Selbst wenn es mit dem Start-up nicht klappt, können sie sowohl unternehmerische Erfahrungen als auch Referenzen von renommierten Unternehmen vorweisen.“
Professor Dr. Alexander Nicolai, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. In: EXIST news 1/2012

„Wir haben erstmalig ein Speed Dating durchgeführt, wo wir Alumni der Technischen Universität mit unseren Start-up-Teams gematcht haben.“
Agnes von Matuschka, Technische Universität Berlin. In: EXIST-news 3/2011

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